Mit Pfeil und Bogen
 
Eine typische Szene, die aus einer historischen Erzählung, einem „Robin Hood" -Abenteuer, aber auch einer Fantasy-Geschichte stammen könnte: 
Der zum Tode verurteilte Held steht unter dem Galgen, den Hals schon in der Schlinge. Zum Glück hat sich sein Freund unter das gaffende Publikum gemischt - ein hervorragender Bogenschütze. Mit einem wohlgezielten Pfeil zerschießt er den Henkerstrick.
Eine andere Szene:
Ein fahrender Ritter beugt sich über eine Quelle, um zu trinken. Im Gebüsch lauert aber ein Meuchelmörder. Aus wenigen Schritt Entfernung schießt er seinen Pfeil auf den ahnungslosen Ritter ab. Zum Glück trägt der Ritter unter seinem Wams ein feinmaschiges Kettenhemd, das ihm das Leben rettet.
Wenn jemand beim Lesen dieser Szenen breit grinst, ist es nicht unwahrscheinlich, daß er (oder sie) etwas vom Bogenschießen versteht. Obwohl die Sache eigentlich nicht zum Grinsen ist: In beiden Fällen wäre das Opfer in Wirklichkeit wohl tot gewesen!
Im europäischen Mittelalter kannte man zwei sehr verschiedene Bogentypen: Den Langbogen und den zusammengesetzten Bogen (auch Kompositbogen genannt).
Der Langbogen sieht im entspannten Zustand unscheinbar aus - er ist nicht anderes als ein bis zu zwei Meter langer Holzstab, allenfalls in der Mitte mit einigen Schnüren als Griff versehen. Das Holz wurde allerdings sehr sorgfältig ausgesucht und bearbeitet. Der klassische englische Langbogen bestand aus Eibenholz, genauer gesagt, dem feingemaserten rötlichen Holz der inneren Schichten. Er ist so elastisch, daß der Bogen ohne zu Brechen zum Kreis gebogen werden kann. Als Sehne verwendete man neben Schafdarm und Hanfschnur auch festen Leinenzwirn.
Der Langbogen war seit der Jungsteinzeit in ganz Nordeuropa bekannt und wurde vor allem als Jagdwaffe verwendet. Seine große Zeit als Kriegswaffe erlebte er jedoch erst im Mittelalter, namentlich bei den Normannen und später in England. Da er relativ „preiswert" war, war er neben Streitaxt und Spieß die Hauptwaffe des „kleinen Mannes", vor allem der freien Bauern.
Ab dem 12. Jahrhundert begannen englische Feldherren den taktischen Wert der zunächst nur als Hilfstruppen eingesetzten bäuerlichen Bogenschützen immer mehr zu schätzen. Das englische Wort für „Freisasse" (Bauer auf eigenem Land) „Yeoman", erhielt die Nebenbedeutung „Bogenschütze". Im Spätmittelalter, vor allem im „Hundertjährigen" Krieg gegen Frankreich (1339 - 1453), waren die „Yeomen" längst keine zum Waffendienst eingezogenen einfachen Bauern mehr, sondern eine bestens trainierte Elitetruppe, die sich allerdings nach wie vor hauptsächlich aus der Landbevölkerung rekrutierte. Ihre Leistungen waren so gut, daß sie im englischen Heer die Armbrustschützen fast völlig verdrängten.
Mit dem Aufkommen handlicher Feuerwaffen war die Zeit des Langbogens vorbei, auch wenn in England die Bogentruppe erst 1627 aufgelöst wurde. Das Wort „Yeoman" erhielt die neue Bedeutung „Leibgardist".
Der zusammengesetzte Boge n wurde von den Reitervölkern Innerasiens erfunden, bei denen es kein hochwertiges Holz gab. Er bestand aus verschiedenen Lagen Horn, Metall und Holz und wurde manchmal genietet, meist aber von Tiersehnen zusammengehalten. Als Sehne dienten die langen Rückensehnen von Tieren, Lederstreifen und gezwirnte Därme.
Da er handlicher als der Langbogen war, gewann er vor allem nach der Invasion Osteuropas durch die Mongolen um 1200 auch in Europa an Bedeutung. Der moderne, aus verschiedenen Materialien in Verbundbauweise gebaute Sportbogen ist technisch gesehen der direkte Nachkomme des zusammengesetzten Bogens der Reitervölker.
Die Pfeile bestanden im Mittelalter aus massivem Holz, wobei sich Birkenholz am besten bewährte, oder (manchmal) aus Schilfrohr. Sie waren zwischen 70 und 90 cm lang, im Einzelfall auch länger. Zur Stabilisierung waren sie in der Regel mit drei kurzgeschnittenen Federn befiedert, und besaßen hin und wieder einen beweglichen Vorschaft, der es der Pfeilspitze ermöglichte, sich nach dem Treffer vom Schaft zu lösen. 
An Pfeilspitzen gab es - je nach Verwendungszweck - eine große Vielfalt an Typen. Jagdspitzen mit Blutrinne, nadelscharfe Spitzen, die besonders tief eindrangen, Spitzen mit mehreren Widerhaken, sägezahnähnliche Spitzen, die besonders unangenehme Wunden rissen usw. Es gab spezielle Pfeilspitzen für genaues Zielen und solche für eine besonders große Reichweite. Besonders bekannt war der englische Breitkopfpfeil. Im allgemeinen bestanden die Pfeilspitzen aus Metall (Eisen, selten Messing oder Bronze) und waren zwischen 3 und 5 cm lang.
Eine Sonderform waren Brandpfeile, meistens mit einer Mischung aus Holzteer und Schwefel bestrichen, deren Klebrigkeit sprichwörtlich wurde („hält zusammen wie Pech und Schwefel").
Bögen, Pfeile, Zubehör
Einige Grundbegriffe zum Bogenschießen: Der „Wurf" eines Bogens ist seine Fähigkeit, einen Pfeil zu befördern. Unter dem „Gewicht" eines Bogens versteht man seine Spannkraft, die Kraft, die nötig ist, die Sehne um eine bestimmte Strecke vom Bogenstab wegzuziehen(in England in Pfund (lb) bei um 71 cm ausgespanntem Bogen angegeben). Traditionell wurde sie mit an der Sehne angehängten Gewichten gemessen, heute verwendet man Federkraftmesser. Neben dem traditionellen „Gewicht" wird die Spannkraft eines Bogens auch in Newton gemessen. Wenn ein Sportbogen (umgerechnet) 20 kg Gewicht hat, heißt das, daß er auf 71 cm gespannt eine Spannkraft von 196 Newton erreicht.

Die 71 cm sind keine „britische Willkürlichkeit", denn der durchschnittliche Bogenschütze kann einen Bogen nicht weiter als etwa 75 cm spannen, was (beim Rechtshänder) etwa der Entfernung vom ausgestreckten linken Arm zum gebeugten rechten Arm entspricht. Die kleine Differenz läßt sich mühelos damit erklären, daß die Durchschnittsgröße der Bogenschützen seit damals zugenommen hat.

Ein moderner Bogen hat zwischen 12 und 22 kg „Gewicht" und ist in der Regel etwa 1,70 m lang. Die üblichen Schußdistanzen sind 90, 70, 60, 50, 40 und 30 m, in der Halle auch 25 und 18 m. Die maximale Schußweite eines schweren Sportbogens liegt etwa bei 150 m. Die Pfeilfluggeschwindigkeit liegt übrigens bei durch-schnittlich ca. 36 m/s, das sind ca. 130 km/h.

Die Reichweite hängt außer vom „Gewicht" von der Geschwindigkeit, mit der der Bogenstab sich entspannt (Flexibilität) und der Art des Pfeils ab. Sie ist rechnerisch bei einem Schußwinkel von 45° am größten. Da der Pfeil aber auch aerodynamischen Auftrieb erfährt, hat jeder Bogen mit jedem Pfeiltyp in der Praxis seinen eigenen optimalen Weitschußwinkel.

Mit der Zielgenauigkeit mittelalterlicher Bögen war es - nach moderner Maßstäben -  schlecht bestellt. Es gab noch nicht einmal einfache Visiere, von Dioptern, wie sie bei Sportbögen üblich sind, ganz zu schweigen. Die Pfeile waren von der Perfektion moderner Leichtmetallpfeile meilenweit entfernt.
Meines Wissens hat selbst im olympischen Bogenschußwettbewerb es noch niemand geschafft, mit einem Pfeil einen in der Zielscheibe steckenden anderen Pfeil zu spalten (wie Robin Hood dies angeblich routinemäßig tat). Ein guter Sportbogenschütze und Live-Rollenspieler hatte Probleme mit einem nachgebauten mittelalterlichen Langbogen auf 70 m Entfernung überhaupt die 1,22 m durchmessende Ziel-scheibe zu treffen. Zugegeben, die alten Bogenschützen kannten ihre Waffen sehr viel besser und waren sicherlich zielsicherer. Leistungen á la Robin Hood dürften allerdings völlig utopisch gewesen sein. Wegen dieser auf größere Distanz bescheidenen Zielgenauigkeit wurde Pfeile in der Schlacht auch meistens salvenweise abgeschossen, eine ganze Schützenreihe schoß dabei jeweils gleichzeitig. 
Im Gegensatz zu ihrer Zielgenauigkeit war die Spannkraft und Reichweite der mittelalterlichen Bögen mit der moderner völlig vergleichbar, manchmal sogar erheblich höher.

Ein leichter tatarischer zusammengesetzter Bogen, wie er von jungen Schützen zu Übungszwecken benutzt wurde, war 1,88 m lang, hatte bei 71 cm Spannweite ein Gewicht von 13,7 kg und schoß im Experiment 91 m weit. Die Tataren bauten aber auch sehr schwere Bögen, so einen ebenfalls 1,88 m langen Bogen, der ein Gewicht von ca. 45 kg hatte! Selbst ein starker Mann kann solch einen Bogen nicht längere Zeit mit einer Hand gespannt halten, was für einen gezielten Schuß unbedingt nötig ist. Der Bogen wurde abgeschossen, indem der Schütze sich auf den Rücken legte, die Füße gegen den Bogen stemmte und ihn mit beiden Händen spannte. So waren Schußweiten von bis zu 400 m (!) möglich (für eine Armbrust waren im 14. Jahrhundert 80 m schon „weit").

Berittene Bogenschützen bevorzugten kürzere Bögen, deren „Wurf" keineswegs schlecht war: Ein türkischer zusammengesetzter Bogen, der allerdings aus dem 19. Jahrhundert stammte, war 1,22 lang, hatte bei 74 cm Spannweite ein Gewicht von ca. 40 kg und schoß ca. 250 m weit. Ein 1,14 m langer Bogen mit einer Spannweite von nur ca. 50 cm (somit sehr handlich) hatte ein „Gewicht" von ca. 30 kg und schoß immerhin 150 m weit. Das recht hohe Gewicht störte bei Reiterbögen weniger, da ein langes, sorgfältiges Zielen vom Pferderücken aus sowieso nicht möglich war. Sicherlich legten die berittenen Schützen auch weniger auf große Reichweite als auf möglichst große Durchschlagskraft wert. Noch heute finden in der Mongolei Wettkämpfe berittener Bogenschützen statt, bei denen aus kurzer Distanz auf gefüllte Ledersäcke gezielt wird. Das Ziel gilt nur als dann als getroffen, wenn der Sack von Pfeil völlig durchbohrt wird.

Die scheinbar primitiveren Langbögen erzielten bei relativ geringem „Gewicht" beachtliche Reichweiten. Ein englischer Langbogen von 2 m Länge hatte bei 71 cm Spannweite ein Gewicht von 24,7 kg und trug einen Breitkopfpfeil 169 m weit. Auf volle 91 cm ausgespannt (das ging nur im Liegen) hatte er ein Gewicht von 32,7 kg und schoß 194 m weit. Aus dieser nur bescheidene Reichweitenzunahme bei vollen Bogenspannung kann geschlossen werden, daß auch sehr lange Bögen nicht zum „Liegendschießen" konstruiert waren (wie einige Historiker meinten).
Interessanterweise erzielten relativ „kurze" Langbögen größere Reichweiten: Ein englischer Langbogen von „nur" 1,73 m Länge erreichte bei 71 cm „Standardspannung" ein Gewicht von 31,7 kg und schoß 224 m weit! Der Vorteil der längeren Bögen schien darin gelegen zu haben, daß sie nicht voll ausgespannt wurden. So ließen sich eine gegebene Reichweite mit einem geringerer Gewicht als beim zusammengesetzten Bogen erzielen. Damit war weniger Muskelkraft zum Schießen nötig, der Schütze ermüdete nicht so schnell und konnte ohne Ruhepause häufiger Schießen.
Bei den Pfeilen zeigte sich, daß der Breitkopfpfeil nicht der optimale Pfeil für große Reichweiten war. Ein leichter Rohrpfeil mit kleiner, schwerer Spitze schien der ideale Pfeil für Weitschüsse gewesen zu sein. 
Wie sieht es nun mit der Durchschlagskraft aus? Tests, die um 1900 in England durchgeführt wurden, zeigten, daß die primitive Bogenwaffe in dieser Hinsicht nicht unterschätzt werden darf. (Das taten britische Kolonialsoldaten damals offenbar recht oft. Eine im Buschkrieg manchmal tödliche Arroganz des „technisch Überlegenen"!) Ein Kiefernholzpfeil mit Stahlspitze, von einem Bogen mit 29,5 kg „Gewicht" abgeschossen, durchdrang auf 7 m Entfernung 140 Blatt der Penetrationsblocks für Feldgeschütze (die Blätter waren aus steifem Papier genormter Dicke und Festigkeit). Grobes Schrot aus einer Flinte durchdrang nur 35 Blatt!

Schon sehr viel frühere Berichte erzählen von spanischen Conquistadores in Florida, die einem gefangenen Indianer die Freiheit versprachen, falls es ihm gelingen sollte, auf 150 Schritt Entfernung einen Harnisch zu durchschießen. Er tat es und durchschoß zwei Kettenpanzer mit einem Rohrpfeil mit Feuersteinspitze. Das brachte die Spanier dazu, die Kettenpanzer aufzugeben.

Der britische Archäologe Pope führte 1918 praktische Experimente auf diesem Gebiet durch. (Die Briten haben offensichtlich ein besonders intimes Verhältnis zum Bogenschießen.) Besonders spektakulär war ein Versuch, der an den der Spanier in Florida erinnert. Ein Damaszener Kettenpanzer aus dem 16. Jahrhundert wurde auf einen nachgemachten Körper gezogen. Auf dieses Ziel wurde aus einer Entfernung von 75 m mit einem Pfeil mit pfriemförmiger Stahlspitze geschossen. Der benutzte Bogen hatte eine Spannkraft von 34 kg. Der Pfeil durchschlug den Panzer mit einem Funkenschauer, ging durch die 20 cm des simulierten Menschen hindurch und blieb erst in der Rückseite des Kettenpanzers stecken. In Anbetracht dessen „schien das Experiment, einen Pfeil mit breiter Metallspitze auf dieses wertvolle Museumsexpemplar zu schießen, nicht gerechtfertigt", wie Pope schrieb.

Ich erinnere mich an einen alten Wildwestfilm, in dem Indianer eine Postkutsche mit Pfeilen aus nächster Nähe beschossen. Beim genaueren Hinsehen merkte man, daß die Pfeile, die im Holz der Kutsche „steckenblieben" offensichtlich präpariert waren (sie wurden von dünnen Drähten geführt und hatten stumpfe Spitzen). Mit echten Pfeile wären die Dreharbeiten für die Kutscheninsassen recht ungesund gewesen.

Besseren Schutz als Harnische boten dicke Polster aus nachgiebigem und zähem Material, das die Schußenergie absorbierte. Zielscheiben z. B. bestehen deshalb traditionell aus Stroh. Die dick „aufgeplusterte" Uniform eines frühen Landsknechts mit ihrer Filzpolstern bot u. U. mehr Schutz vor Pfeilen als die Rüstung eines Ritter.

Erfahrungen bei der Jagd mit dem Bogen bestätigen die tödliche Wirkung. Ein laufender Rehbock wurde mit einem einzigen Pfeil erlegt, der aus 75 m Entfernung abgeschossen wurde. Der Pfeil drang in die Brust des Tieres ein und kam aus der anderen Seite wieder heraus. Vor einigen Jahren gingen Berichte über Wilderer durch die Presse, die im Columbia-Nationalpark in Kanada mit Pfeil und Bogen illegal Hirsche, Elche und sogar Grizzlybären erlegt hatten.

Bei Pfeiltreffern tritt der Tod in der Regel rasch durch Verbluten ein, die Gewebsschäden der glatten und sauberen Wunde sind geringer als beim Treffer einer Gewehrkugel. Das heißt, auch spektakuläre Pfeiltreffer können, wenn die Blutung rechtzeitig gestillt wird, ohne bleibende Schäden überlebt werden (von Treffern ins Auge usw. einmal abgesehen), während Schußwaffenverletzungen ihre überlebenden Opfer sehr oft verkrüppeln. Ob die Bogenwaffe damit „humaner" war, ist allerdings Ansichtssache.

Martin Marheinecke, November 1997

Quellen:
Ausstellung „Experimentelle Archäologie" im Helms-Museum, Hamburg-Harburg, Sommer 1997
John Coles: Erlebte Steinzeit (Achaeology by Experiment), Bastei-Lübbe, Bergisch-Gladbach, 1980
Meyers kleines Lexikon Sport, Meyers Lexikonverlag, Mannheim, Wien, Zürich, 1987

Erstmals veröffentlicht 1999 in "Geistzauber" (Band 81 der "Legendensänger-Edition) 

 
Nachtrag:
Von einer Bogenschützin, die auch mit dem klassischen Langbogen Erfahrung hat, mußte ich mich belehren lassen daß ein im Langbogenschießen sehr geübter Schütze mit einem klassischen Langbogen so zielgenau wie sein mit einem modernen Bogen schießender Sportkamerad treffen kann. Die „Yeomen" des späten Mittelalters taten fast nichts anderes als Üben, denn sie waren faktisch Berufssoldaten. Sprich: Ich habe die Möglichkeiten des Langbogens in der Hand eines exzellenten Schützen unterschätzt.

Übrigens: Wer jetzt der nächsten Eibe zu Leibe rückt, um sich den perfekten Langbogen zu schnitzen, der handelt rücksichtslos gegenüber der gebeutelten heimischen Pflanzenwelt und verstößt gegen das Naturschutzgesetz, denn die Eibe ist bei uns leider arg selten geworden!
Er riskiert außerdem seine Gesundheit, denn alle Pflanzenteile der Eibe sind giftig.

MM

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